katrin etringer

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Das Gemälde des Koblenzer Malers Johannes Bachta zeigt den Heiligen Maternus. Die zahlreichen alten Retuschen waren stark verdunkelt, so dass man sich für deren Entfernung und eine neue Retusche entschied.
Gekittet wurde mit einem Leim-Kreide-Kitt, der mit einem Spachtel in den Bereich der Fehlstelle eingebracht wurde. Die Kittungen wurden zunächst dem Niveau der intakten Farbschicht angepasst und geglättet. In einem nächsten Schritt wurden die Fehlstellen mit einer wasserlöslichen Farbe als Vorretusche ausgefüllt, nach einem Zwischenfirnis erfolgte eine ab-
schließende Retusche mit Kunstharzfarben, die auch nach längerer Zeit reversibel bleiben.
Da die Fehlstellen in einem nächsten Schritt mit wasserlöslichen Farben retuschiert werden sollten, versiegelte man die Kittungen mit einer dünnen Schicht aus Acrylfarbe. Dadurch kann verhindert werden, dass bei einer allfälligen späteren Abnahme der Retuschen die Kittungen mit angelöst werden.
Bei dem Maternus-Gemälde handelt es sich eigentlich um eine Vortragsfahne, die in einer früheren Maßnahme unsachgemäß mit Wachs-Harz auf eine Leinwand doubliert wurde. Dadurch wurde die rückseitige Darstellung, vermutet wird eine Madonna, einfach überklebt. Auf die Entfernung der Doublierung mußte verzichtet werden, da der Eingriff als zu riskant für das Objekt erschien.
Gemälde des Heiligen Maternus mit Kittungen
Gemälde des Heiligen Maternus – Endzustand
Diplomrestauratorin Katrin Etringer  |  St.-Maternus-Strasse 31, 56070 Koblenz  |  T +49 (0)261 22 461, M +49 (0)178 84 88 463  |  etringer@restauratorin.net